Trier und Koblenz auf Spitzenplätzen beim Genderranking deutscher Städte

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fernuniversität Hagen haben 73 deutsche Großstädte anhand ihrer Frauenanteile an kommunalpolitischen Führungspositionen – Oberbürgermeister/innen, Dezernatsleitungen, Ausschuss- und Fraktionsvorsitze – sowie bei den Ratsmitgliedern miteinander verglichen.

Die rheinland-pfälzischen Städte Trier und Koblenz schneiden beim Genderranking sehr gut ab. Trier liegt auf Platz zwei gleich hinter dem Spitzenreiter Erlangen, Koblenz belegt den 5. Platz.

Das vierte Genderranking deutscher Großstädte seit 2008 zeigt insgesamt ein zwiespältiges Bild: Seitdem ist der Anteil der Oberbürgermeisterinnen stark zurückgegangen von 17,7 Prozent im Jahr 2008 auf nunmehr 8,2 Prozent. Der Frauenanteil bei den Dezernatsleitungen ist im gleichen Zeitraum dagegen kontinuierlich gestiegen von 18,5 Prozent auf 29,1 Prozent.

 

Die Ergebnisse im Einzelnen finden Sie hier