DIW-Studie zeigt: Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen nähern sich immer mehr an

Arbeitszeitpräferenzen hängen kaum vom Geschlecht ab, sondern vor allem vom Beschäftigtenstatus. In vergleichbaren Arbeitssituationen unterscheiden sich die Wünsche von Männern und Frauen kaum: Viele vollzeitbeschäftigte Männer würden ebenso wie Frauen ihre Arbeitszeit gerne reduzieren, Männer und Frauen in Teilzeitjobs würden lieber aufstocken. Das sind Ergebnisse einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

Paare wünschen sich demnach immer häufiger, ihre Arbeitszeiten gleichmäßiger aufzuteilen. Die Studie zeigt jedoch, dass sich die tatsächlichen Arbeitszeitmuster von Frauen und Männern seit 30 Jahren kaum verändert haben. Derzeit arbeiten immer noch bundesweit mehr als 50 Prozent der Frauen in Paarhaushalten in Teilzeit. 

Schwierigkeiten haben Frauen und Männer im Berufsleben laut der Studie vor allem dann, wenn ihre gewünschten Arbeitszeiten nicht dem traditionellen Rollenmuster entsprechen: Männer haben eher Probleme, geeignete Teilzeitjobs zu finden. Für Frauen erschweren Faktoren wie unzureichende Kinderbetreuungsangebote die Realisierung gewünschter Vollzeitbeschäftigung.

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