Frauen in Europa verdienen durchschnittlich 16,3 Prozent weniger als Männer, in Deutschland sind es sogar 22 Prozent. Die EU-Kommission hat im November einen Aktionsplan vorgelegt, um diese Lohnlücke zu schließen. Er umfasst ein Maßnahmenpaket mit acht Schwerpunkten, wie z. B. die Aufwertung von frauendominierten Berufen, die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Förderung von Frauen in Führungspositionen. Die Verringerung des geschlechtsspezifischen Lohngefälles ist für die Kommission eine politische Priorität.

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Das europäische Institut für die Gleichstellung der Geschlechter (EIGE) hat im Oktober den „Gender Equality Index 2017“ vorgestellt. Er misst, welche Fortschritte die EU und die einzelnen Mitgliedstaaten bei der Gleichstellung von Männern und Frauen erzielen. Hierbei werden die sechs Kernfelder Arbeit, Geld, Wissen, Zeit, Macht und Gesundheit alle...

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Am 24. Oktober ist der neue deutsche Bundestag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengetreten. Er ist mit 709 Abgeordneten größer als je zuvor, aber der Frauenanteil ist von zuvor 36,5% auf 30,7 % gesunken. Damit ist der Frauenanteil im Bundestag so niedrig wie seit knapp 20 Jahren nicht mehr.

Grund dafür ist unter anderem der Einzug der AfD...

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Am 6. Juli ist das Entgelttransparenzgesetz in Kraft getreten, das die Transparenz von Löhnen und Gehältern fördern soll. Damit erhalten Frauen und Männer in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten ein individuelles Auskunftsrecht gegenüber ihrem Arbeitgeber, um ihre eigene Entlohnung mit der von Kolleginnen und Kollegen vergleichen zu können.

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Zum erfolgreichen Projektabschluss „Sozial engagierte Jungs“ haben 36 Absolventen Zertifikate von Ministerin Spiegel erhalten. Durch das vom Frauen- und Jugendministerium geförderte Projekt haben junge Männer die Möglichkeit, in männeruntypischen Berufen Erfahrungen zu sammeln.

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